Teneriffa Kanarische Inseln

Anaga-Gebirge

Das Anaga-Gebirge bildet einen Gebirgszug im äußersten Nordosten Teneriffas. Die Erosion des weichen Vulkangesteins hat einen scharfen Gebirgskamm geschaffen, an dessen Nordseite sich die regenreichen Passatwolken stauen. Daher konnte sich im Anaga-Gebirge eine üppige Vegetation entwickeln. In den Hochlagen finden sich noch Reste des ursprünglichen und schützenswerten Lorbeerwaldes. Ein Teil des Gebirges ist heute Nationalpark

Anaga-Gebirge

Das Anaga-Gebirge erstreckt sich über eine Länge von 20 km. Die höchste Erhebung ist der Cruz de Taborno mit einer Höhe von 1024 m.

An beiden Flanken greifen tiefe Schluchten (Barrancos) in den Gebirgszug ein, der bereits in der Frühphase Teneriffas entstand. Anschließend formte sich über mehrere Millionen Jahre eine schroffe Gebirgslandschaft.

Auch wenn mittlerweile Straßen durch das Anaga-Gebirge führen, sind immer noch weite Teile der Region nur schwer zugänglich. Gerade deshalb eignet sich das Gebirge hervorragend zum Wandern. Es gibt zahlreiche Pfade und alte Hirtenwege, auf denen man die Region erkunden kann. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, sich im Buchhandel einen Wanderführer für Teneriffa mit Routenvorschlägen für das Anaga-Gebirge zu besorgen.

Anaga-Gebirge

In der abgeschiedenen Gegend des Anaga-Gebirges gibt es nur wenige kleine Siedlungen. Bekannt ist der Ort Chamorga mit seinen Höhlenwohnungen, von denen wenige heute noch genutzt werden.

Zentraler Ort im Anaga-Gebirge und guter Ausgangspunkt für Wanderungen ist Taganana, das auch mit dem Linienbus erreicht werden kann.