La Palma

Das Vulkangebiet des Südens

An der Südspitze La Palmas kann man den vulkanischen Ursprung der Insel noch hautnah spüren. Hier ereignete sich 1971 der letzte Vulkanausbruch. Zudem sind weitere Eruptionen aus historischer Zeit überliefert.

Das Vulkanfeld befindet sich südlich der Ortschaft Fuencalientes. Zum Kraterrand des 657 m hohen Vulkans San Antonio kann man ohne große Anstrengung gelangen. Ein Weg führt vom Besucherzentrum hinauf auf den Berg.

Lavafelder im Süden von La Palma

Oben angekommen blickt man in einen tiefen Kessel mit steilen Flanken. Zeichen vulkanischer Aktivitäten sind eine erhöhte Erdwärme und Schwefelausscheidungen. Vom Kraterrand hat man einen schönen Ausblick auf das Vulkangebiet und auf die Südwestküste La Palmas.

Das Gebiet um die beiden markanten Vulkane, den San Antonio und den Teneguía, wird durch ausgedehnte Lavafelder eingenommen. Auf der dunklen, rauhen Oberfläche hat sich bisher nur wenig Vegetation ansiedeln können. Dieser Teil La Palmas steht im Kontrast zu den satten Grüntönen, die den Rest der Insel prägen.

Man kann eine schöne Wanderung zwischen den Vulkanen machen. Dabei kommt man auch an den Weinstöcken vorbei, die hier auf den fruchtbaren Böden des mineralreichens Vulkangestein gedeihen.

Die Südspitze La Palmas

Die südlichsten Stelle der Insel, die Punta de Fuencalientes, bildet den äußersten Landsporn einer Richtung Meer geneigten Lavafläche

Südspitze von La Palma

Hier steht ein Leuchtturm neben einem Park aus Windkrafträdern. Die Küste enthält einige Abschnitte, wo man ans Wasser gelangen und baden kann. Von der Südspitze La Palmas sieht man auch schon die südlichen Nachbarinseln El Hierro und La Gomera.