La Palma

Nordosten

Der Nordosten der Insel ist gekennzeichnet durch eine üppige Vegetation entlang der Hänge, an denen sich die wassergesättigten Passatwolken ausregnen.

Bananen-Pflanzungen

Hier finden sich noch die größten Bestände des Lorbeerwaldes, der einst weite Teile der Kanarischen Inseln einnahm. Die Vorkommen oberhalb von Los Sauces bilden heute ein UNESCO-Biosphärenreservat, in dem sich auch ein Besucherzentrum befindet.

Der schmale Küstensteifen wird eingenommen von ausgedehnten Bananen-Pflanzungen. Diese Monokulturen stehen in Konkurrenz zu den mittelamerikanischen "Dollarbananen" und sind längst kein lohendes Geschäft mehr.

Los Sauces und Barlovento

Los Sauces ist die größte Ortschaft im Nordosten von La Palma. Ganz in der Nähe liegt die Schlucht von Los Tilos, wo sich der oben erwähnte Lorbeerwald befindet. Der Ort selber zieht sich entlang der Küstenstraße. Im Zentrum besitzt er kleinen Plaza mit einer Kirche, die Kirchenschätze aus Flandern enthält.

Barlovento

Barlovento ist eine hübsche Kleinstadt mit einer kleinen Plaza und einer einfachen Pfarrkirche, in der sich Stilrichtungen und Einflüsse aus verschiedenen Epochen finden. In der Nähe des Ortes gibt es bei La Fajana einen Zugang zum Meer mit Naturschwimmbecken, welche durch einen Lavastrom geformt wurden.

Nordküste

Die Nordküste ist touristisch wenig erschlossen und nur die wenigsten Urlauber kommen hierher. Dabei gibt es auch in La Palmas Norden Interessantes zu entdecken.

In diesem wenig besiedelten Inselteil gibt es einige botanische Besonderheiten. Dazu zählen die Drachenbäume von La Tosca. Hier stehen noch zahlreiche Exemplare dieser urtümlichen Pflanzen, die einst auf den Kanarischen Inseln weit verbreitet waren.

Nordküste

Die kleine Ortschaften längs der Küste sind erst in den neunziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts mit einer Asphaltstraße an das moderne Leben angeschlossen worden. Trozdem steht die Zeit hier scheinbar still.