Vulkaninsel Lanzarote

Lanzarote

Im Nordosten des kanarischen Archipels liegt Lanzarote. Auf einer Fläche von rund 845 km² bietet sich dem Besucher eine von zahlreichen Vulkaneruptionen geschaffene Landschaft. Durch die geringen Niederschläge, die auf Lanzarote fallen, ist die Insel von Trockenheit und spärlicher Vegetation geprägt.

Dieser fehlende Bewuchs legt die geologische Entstehungsgeschichte um so deutlicher offen. Zwar ist Lanzarote bereits rund 15 Millionen Jahre alt, massive vulkanische Aktivitäten hat es aber noch im 18. und 19. Jahrhundert gegeben. Die vulkanische Gestaltung Lanzarotes ist also noch immer nicht abgeschlossen.

Junge Vulkanlandschaft
Hauptstadt und wirtschaftliches Zentrum Lanzarotes ist Arrecife. In der größten Stadt der Insel leben rund 56000 Einwohner. Die Touristenorte finden sich im Südosten und Süden. Vor allem in Costa Teguise, Puerto del Carmen und Playa Blanca konzentriert sich die touristische Infrastruktur. Die übrigen Städte und Dörfer Lanzarotes sind vom Tourismus weniger berührt und präsentieren sich durchweg in einem sehr gepflegten Zustand.

Inselhauptstadt Arrecife

Insgesamt ist die Insel dünn besiedelt und über ein gut ausgebautes Straßennetz lässt sich jeder Teil Lanzarotes mit dem Mietwagen gut erreichen. Auch überspannt ein recht dichtes Netz an Buslinien die Insel, so dass man auch ohne Auto viele Tagesausflüge unternehmen kann.

Südostküste Lanzarotes

Auch wenn die Landschaft wegen der geringen Regenfälle keine geschlossene Pflanzendecke oder gar Wälder aufweisen kann, so gibt es im Norden Lanzarotes durchaus Stellen, die sich überraschend grün präsentieren.

Der grüne Norden Lanzarotes