Fuerteventura

Reiseziel Kanarische Inseln

Natur

Die trockenen Klimaverhältnisse stellen besondere Anforderungen an die Tier- und Pflanzenwelt, viele Arten sind zudem endemisch, d.h. sie kommen nur auf Fuerteventura bzw. den Kanarischen Inseln vor.

Wüstenartige Landschaft

Zu den größten heimischen Pflanzen zählen verschiedene Wolfsmilcharten. Kakteen, die man vielerorts in Gärten sieht, stammen dagegen aus der Neuen Welt und sind erst durch den Menschen auf die Insel gebracht worden.

Neben der Trockenheit stellen auch die auf Fuerteventura weit verbreiteten salzhaltigen Böden hohe Anforderungen an die Flora. Junge Lavafelder werden zunächst von Flechten besiedelt, die die Oberfläche der Lavagesteine überziehen. Erst allmählich folgen dann höhere Pflanzen.

Nauplius sericeus

In Höhen über 400 m, in denen etwas mehr Niederschläge fallen, werden die Bedingungen für die Vegetation etwas günstiger. An höheren Standorten finden sich unter anderem die Gefiderte Gänsedistel (Sonchus pinnatus) und der Lanzarote-Hornklee (Lotus lancerottensis).

Zu den ursprünglichen Tierenarten Fuerteventuras zählen vor allem Vögel und Reptilien. Weit verbreitet sind der Kanarischer Mauergecko (Tarentola angustimentalis) und die Ostkanareneidechse (Gallotia atlantica).

Zu den Vogelarten der Insel gehören der Kanarenschmätzer (Saxicola dacotiae), der nur auf Fuerteventura lebt, und die Fuerteventura-Kragentrappe (Chlamydotis undulata fuertaventurae), ein Steppenbewohner, der heute jedoch vom Aussterben bedroht ist.